GEMEINSAME STRATEGIE – BdV Rheinland-Pfalz und BdV Hessen arbeiten Hand in Hand

Kürzlich trafen sich Mitglieder der beiden Landesverbände des Bundes der Vertriebenen (BdV) aus Hessen und Rheinland-Pfalz mit ihren Landesvorsitzenden Siegbert Ortmann (Hessen) und Tobias Meyer (Rheinland-Pfalz) zu einem weiteren Gedankenaustausch im Wiesbadener Haus der Heimat.

Die Landesvorstände sehen in der Verstetigung der verbandsinternen  Zusammenarbeit mit dem BdV-Bundesverband einen wichtigen Baustein zur Optimierung der Verbandsarbeit.

Bei dem gemeinsamen Treffen standen zudem Fragen der zukünftigen Ausrichtung des Verbandes auf der Agenda: Während die Heimatvertriebenen der ersten Generation altersbedingt immer weniger werden, gilt es in der zweiten und dritten Generation verstärkt für die Mitarbeit im Bund der Vertriebenen zu werben. Im Bereich der Spätaussiedler, vor allem aus den Gebieten der ehemaligen UdSSR sowie aus Osteuropa, ergeben sich durch die erfolgreiche Einbindung ebenfalls positive Zukunftsperspektiven, die  eine daraus resultierende mögliche Neuausrichtung des Vertriebenenverbandes erforderlich machen.

Um die Aufgaben des Verbandes auch zukünftig erfüllen zu können, bedarf es einerseits einer effizienten Öffentlichkeitsarbeit im Zeitalter des digitalen Wandels – hier soll verstärkt auf Internet und Facebook gesetzt werden –  sowie eine notwendige institutionelle Förderung des Vertriebenenverbandes für die Aufgabenerfüllung gemäß § 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) durch die Bundesländer.

Bilder: Vertreter der Landesvorstände um deren Vorsitzende Siegbert Ortmann (Hessen, 4.v.l.) und Tobias Meyer (Rheinland-Pfalz, 5.v.l.) trafen sich zum Gedankenaustausch.