Pressemitteilungen

GEMEINSAME STRATEGIE – BdV Rheinland-Pfalz und BdV Hessen arbeiten Hand in Hand 17.01.2019

Kürzlich trafen sich Mitglieder der beiden Landesverbände des Bundes der Vertriebenen (BdV) aus Hessen und Rheinland-Pfalz mit ihren Landesvorsitzenden Siegbert Ortmann (Hessen) und Tobias Meyer (Rheinland-Pfalz) zu einem weiteren Gedankenaustausch im Wiesbadener Haus der Heimat.

Die Landesvorstände sehen in der Verstetigung der verbandsinternen  Zusammenarbeit mit dem BdV-Bundesverband einen wichtigen Baustein zur Optimierung der Verbandsarbeit.

Bei dem gemeinsamen Treffen standen zudem Fragen der zukünftigen Ausrichtung des Verbandes auf der Agenda: Während die Heimatvertriebenen der ersten Generation altersbedingt immer weniger werden, gilt es in der zweiten und dritten Generation verstärkt für die Mitarbeit im Bund der Vertriebenen zu werben. Im Bereich der Spätaussiedler, vor allem aus den Gebieten der ehemaligen UdSSR sowie aus Osteuropa, ergeben sich durch die erfolgreiche Einbindung ebenfalls positive Zukunftsperspektiven, die  eine daraus resultierende mögliche Neuausrichtung des Vertriebenenverbandes erforderlich machen.

Um die Aufgaben des Verbandes auch zukünftig erfüllen zu können, bedarf es einerseits einer effizienten Öffentlichkeitsarbeit im Zeitalter des digitalen Wandels – hier soll verstärkt auf Internet und Facebook gesetzt werden –  sowie eine notwendige institutionelle Förderung des Vertriebenenverbandes für die Aufgabenerfüllung gemäß § 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) durch die Bundesländer.

Bilder: Vertreter der Landesvorstände um deren Vorsitzende Siegbert Ortmann (Hessen, 4.v.l.) und Tobias Meyer (Rheinland-Pfalz, 4.v.l.) trafen sich zum Gedankenaustausch.

 

BdV Rheinland-Pfalz kooperiert mit Landeszentrale für Politische Bildung     16.01.2019

Bei einem Besuch des Landesvorstands des Bundes der Vertriebenen Rheinland-Pfalz in der Mainzer Landeszentrale für Politische Bildung haben beide Seiten eine stärkere Kooperation für die Zukunft vereinbart.

Man plane gemeinsame Ausstellungen und Publikationen, die die Anliegen des Bundes der Vertriebenen stärker in den Fokus der Arbeit in der politischen Bildung nehmen, so BdV-Landesvorsitzender Tobias Meyer (Haßloch/Pfalz). „Ganz konkret möchten wir damit einerseits an das Schicksal der Heimatvertriebenen vor und nach 1945 erinnern, andererseits aber auch die Spätaussiedlerthematik aufgreifen, um für Verständnis, Frieden und ein gemeinsames Europa zu werben. Aufgrund ihrer Geschichte kommt den Heimatvertriebenen und Spätaussiedler eine besondere Verantwortung für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu.“

In den kommenden Wochen sollen geeignete Formate der Zusammenarbeit gefunden und zeitnah umgesetzt werden. „Als wichtiger Verband, der etwa zehn Prozent der Gesamtbevölkerung in Rheinland-Pfalz repräsentiert, möchten wir unserer Aufgabe gerecht werden und uns an der politischen Willensbildung beteiligen. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Projekte.“

Bild I: v.l.n.r. Bernhard Kukatzki (Direktor der Landeszentrale), Nikolaus Poppitz (Stellvertretender Landesvorsitzender BdV), Marianne Rohde (stellvertretende Direktorin der Landeszentrale), Georg Schmal (Beisitzer im BdV-Landesvorstand), Tobias Meyer (Landesvorsitzender des BdV)

Bild II: Das Direktorium der Landeszentrale und Vertreter des BdV-Landesvorstands planen gemeinsame Aktivitäten.

BdV Rheinland-Pfalz: „Rentenproblematik für Spätaussiedler überdenken“ 15.01.2017

Der Landesvorstand des Bundes der Vertriebenen in Rheinland-Pfalz unterstützt die von den Landsmannschaften der Banater Schwaben, der Deutschen aus Russland und der Siebenbürger Sachsen formulierte u.a. Resolution an die Bundesregierung. Dieser Resolution war eine Initiative der bayrischen Staatsregierung vorausgegangen, die in den Fachgremien des Bundesrats beraten wurden.

„Der BdV Rheinland-Pfalz bedauert, dass die rheinland-pfälzische Landesregierung in den Fachgremien des Bundesrats gegen die bayrische Initiative gestimmt hat.“, so der Landesvorsitzende des BdV, Tobias Meyer (Haßloch/Pfalz). „Im Sinne der betroffenen Spätaussiedler fordern wir die Landesregierung auf diese Haltung grundlegend zu überdenken. Mit der von uns unterstützten Resolution liegen nun auch konkrete Vorschläge vor. Wir bitten die Landes- und Bundesregierung sowie die Landtags- und Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen die Thematik voranzutreiben.“

15.01.2019

 

 

Gedenkfeier für die Opfer von Vertreibung und Krieg in Landau

Die Donaudeutsche Landsmannschaft Rheinland-Pfalz hatte auch in diesem Jahr zur zentralen Gedenkfeier für die Opfer von Vertreibung und Krieg nach Landau geladen. Am dortigen Gedenkstein erinnern sich die Donaudeutschen seit vielen Jahrzehnten ihrer Verstorbenen.

In Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Christine Schneider, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, erinnerte der Landesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Tobias Meyer (Haßloch/Pfalz) an die Opfer von Kommunismus und Stalinismus. Er bedauerte, dass anlässlich der Feierlichkeiten zum 200.Geburtstag von Karl Marx in Trier keinerlei öffentliche Auseinandersetzung über die Greueltaten der marxistischen Regime in Osteuropa nach 1945 stattgefunden habe.

Gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden der Donaudeutschen in Rheinland-Pfalz, Paul Nägl (Speyer), gedachte man der nahezu 150.000 Toten, die die aus dem heutigen Serbien, Kroatien, Ungarn und Rumänien vertriebenen Deutschen zu beklagen haben. Hinzu kommen Tausende von Landsleuten, die an Körper und Seele durch Krieg, Verschleppung und Hunger Schaden gelitten haben. Im Mittelpunkt der Gedenkfeier stand zudem die Erinnerung an die Auflösung der Zwangs- und Vernichtungslager in Jugoslawien vor 70 Jahren.

Meyer rief die Anwesenden auf über das Erlebte zu sprechen um den zukünftigen Generationen vor Augen zu halten, was der Donaudeutschen Volksgruppe widerfahren ist.

 

Der Landesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Tobias Meyer, erinnert an die Opfer von Vertreibung und Krieg.

Paul Nägl, Landesvorsitzender der Donaudeutschen Landsmannschaft, gedenkt der Verstorbenen seiner Landsmannschaft.

Seit vielen Jahren Ort des Gedenkens: Der Gedenkstein auf dem Friedhof von Landau/Pfalz.

 

Goldene Ehrennadel für Dr. Wolfgang Thüne

In seinem Haus in Oppenheim nahm der langjährige Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen in Rheinland- Pfalz, Dr. phil. Wolfgang Thüne, die „Goldene Ehrennadel“ des Bundes der Vertriebenen aus den Händen seines Nachfolgers, Tobias Meyer, entgegen.


Bei bester Laune und, nach krankheitsbedingten Rückschlägen, inzwischen wieder guter Gesundheit freute sich Dr. Thüne über die Auszeichnung, die vom Bundesverband des Bundes der Vertriebenen verliehen wird.


Dr. Thüne wurde 1943 in Rastenburg/Ostpreußen geboren. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er als Wettermoderator des ZDF in den Jahren 1971 bis 1986. Im April 2018 hatte Thüne sich, nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze des Verbandes, vom Landesvorsitz des Bundes der Vertriebenen zurück  gezogen, um „einen Generationswechsel einzuleiten, der im BdV auf allen Ebenen notwendig ist“.


Der Landesvorsitzende Tobias Meyer würdigte die außerordentlichen Leistungen Thünes und dankte ihm, stellvertretend auch für den Bundesvorsitzenden Dr. Bernd Fabritius, für sein  jahrzehntelanges Wirken im Dienste der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler.“In ganz hohem Maße hat sich Dr. Thüne um die Interessen der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler verdient gemacht.“, so Meyer. „Diese hohe Auszeichnung ist Ausdruck unserer Dankbarkeit und würdigt das Lebenswerk unseres langjährigen Vorsitzenden.“

 

Heimatvertriebene und Spätaussiedler besser unterstützen

Nationaler Gedenktag für Flucht und Vertreibung am 20. Juni 2018

Der Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen(BdV) in Rheinland-Pfalz , Tobias Meyer (Haßloch/Pfalz), und die Vorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), Valentina Dederer (Kaiserslauten) sind der Einladung der CDU-Landtagsfraktion zum Gedankenaustausch im Rahmen einer Fraktionssitzung gefolgt. „Dass wir uns am Nationalen Gedenktag für Flucht und Vertreibung treffen und wir uns austauschen können, freut uns besonders.“, so Meyer, der von einer kleinen Delegation der LmDR begleitet wurde.

Es bestand Gelegenheit die wichtige Arbeit von BdV und LmDR vorzustellen. Die Verbände sind die Interessenvertretung für die Vertriebenen und Spätaussiedler, die rheinlandpfalzweit auf etwa 350.000 geschätzt werden. Damit machen sie mehr als 7,5% der rheinland-pfälzischen Bevölkerung aus. Einig war man sich bei den konstruktiven Gesprächen, dass man sich zukünftig in regelmäßigen Abständen austauschen will.

„Wir unterstützen die Forderung der CDU-Fraktion zur Einrichtung eines Landesbeauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler.“, ergänzt auch Valentina Dederer von der LmDR. „Die Landespolitik muss die Belange dieser Gruppe stärker in den Blick nehmen. Das gilt nicht nur für konkrete Altersprobleme, sondern auch für die Kultur- und Bildungsarbeit. Die Geschichte von Vertreibung und Aussiedlung ist, ein wichtiger Teil der deutschen Geschichte.“, ergänzt der BdV-Vorsitzende Meyer.